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Ich piss´ auf deinen Kadaver

(BRD 1999)

Originaltitel: Ich piss´ auf deinen Kadaver
Alternativtitel:
Regie:
Jochen Taubert
Darsteller/Sprecher: Christoph Krepne, Robert Lolfing, Petra Quednau, Silvia Kippert, Erwin Feldkamp,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1:

Eine Armeeeinheit in unvollständigen Bundeswehruniformen entwickelt einen neuen biologischen Kampfstoff und will diesen an die Mafia verkaufen. Ein Arzt haut damit ab und wird ab sofort gnadenlos von der Bundeswehr und der Mafia gejagt…

Was für ein „provokativer“ Filmtitel…der sicher von „Ich Spuck Auf Dein Grab“ inspiriert ist und mit der Handlung gar nix zu tun hat, wenn man mal von den letzten Momenten absieht.

Jochen Tauberts dritter „Film“, nach den beiden „Maniac Killer“-Machwerken, zeigt keine Weiterentwicklung. Mit relativ großem Aufwand und einigermaßen solider Schnitttechnik wird ein inszenatorisches und schauspielerisches Desaster voller Logiklöcher abgeliefert, angefangen von falsch rum angesteckten Schulterklappen bei den Bundeswehruniformen, Soldaten in Turnschuhen und mit Zopf (ich weiß, das sollen Söldner sein und keine Armee), „GSG9“-Spezialeiheiten, die das auch noch auf dem T-Shirt stehen haben und mit Gewehren aus einer Kirmes-Schießbude rumhantieren bis hin zu völlig unglaubwürdigen Schießereien und Splattereffekten. Dabei sind die Action-Szenen auch noch völlig lahmarschig inszeniert. Beeindruckend ist immer wieder, wie Taubert alle möglichen Leute und Institutionen zu einer Zusammenarbeit bewegen kann, offenbar kennt er in seiner Heimatstadt Stadtlohn wirklich viele Leute, die er um Gefallen bitten kann und ist dabei recht überzeugend. Das macht den Film aber nicht besser. Wenn die interessanteste Szene ist, wie eine nackte Frau minutenlang vor einem Auto wegläuft, das sie eigentlich in 10 Sekunden eingeholt haben könnte, ist das schon schräg. Wohlgemerkt: die Szene ist nur deshalb interessant, weil die Frau nackt ist.

Die abgefahrenste Szene ist jedoch, wie der Wissenschaftler in einer Disco von 3 Türstehern in ca. 3 Meter Abstand verfolgt wird – Schnitt – er sich im Keller auf dem Klo versteckt und nach ewiger Zeit der erste Verfolger auftaucht (wie gesagt, sie waren zunächst DIREKT hinter ihm), er ihn fertig macht, Zeit hat, die Leiche zu verstecken, dann ewig später der zweite auftaucht - gleiches Spiel - und der Dritte irgendwann auch kommt und sich erstmal ans Pinkelbecken stellt! Da wird klar, dass Taubert in seinen Filmen auf Kontinuität scheißt und es einfach nicht besser kann. Das Beste an „Ich Piss Auf Deinen Kadaver“ ist noch, dass der Film diesmal keine Überlänge hat – wobei er einem trotzdem unendlich lang vorkommt.

Dass die Darsteller – ich mag sie nicht Schauspieler nennen – allesamt völlige Nieten sind, muss wohl kaum extra erwähnt werden. Es ist schon das höchste der Gefühle, wenn sie mal nicht in die Kamera gucken und sich ein Lachen verkneifen müssen. Die runter geleierten Drehbuchtexte sollte man sowieso nicht erwähnen. Für eine Realschul-AG in einer Projektwoche würde das ja alles okay sein, für einen kommerziell auf VHS und DVD veröffentlichten Film für den man Geld bezahlen soll, ist das alles aber eine totale Zumutung. Hier ist nichts witzig oder „schön“ trashig. Sollte das ganze als gewollt-schräge Parodie gemeint sein, so ist Jochen Taubert grandios gescheitert. Nehmt dem Mann die Kamera weg! (SamHH)



Kritik 2:

Beim Militär wird ein Virus entwickelt, der in Sekunden menschliches Gewebe zerfrisst. Ein korrupter Offizier will diese gefährliche Waffe an die Mafia verkaufen, doch ein Arzt hat was dagegen und nimmt den Kampf gegen Militär und Mafia auf...

Wie Jim Wynorski, altbekannter B-Film-Regisseur aus den USA, schon treffend sagte: „Nackte Busen sind der billigste Spezialeffekt“. So ist es auch bei diesem Amateurprodukt aus Deutschland. Die recht attraktive Petra, die auch schon im „TODESENGEL“ zu sehen war, läuft durch diesen Film mehr nackt als angezogen umher und muß es sich sogar gefallen lassen, dass ihr ein ekliger Typ mit eklig belegter Zunge über den Busen schlabbert. Ansonsten ist „ICH PISS´ AUF DEINEN KADAVER“ eine Splatter-Action-Komödie, die vor allem durch Naivität und filmischem Unvermögen glänzt, beides läßt den Film in, wie das Cover so treffend sagt, Ed Wood-Gefilde schweben, oder wie kommt es, dass ein Arzt einen Mann am Bauch operiert, ohne ihm das Unterhemd auszuziehen? Oder wieso wird einem Mädel ein Messer in den Bauch gerammt und das Blut spritzt ihr von vorne direkt ins Gesicht? Wieso hat die GSG9 weiße Tennissocken an? Wieso ist der Vorspann so lang wie der halbe Film? All solche Dinge regen den Zuschauer zum lachen an, obwohl auf der anderen Seite auch Autos zu Schrott gefahren werden, Panzer und Hubschrauber zum Einsatz kommen, viel Blut und Gedärme fliessen und, ja, Petra eben. Regisseur Jochen Taubert hat wahrscheinlich gerade seine Bundeswehr-Ausbildung gemacht und hatte so die Möglichkeit, Uniformen und Waffen zu bekommen und auch bei einem Manöver zu filmen. Alles in allem ein Amateurfilm von einem Mann, der noch viel handwerkliches zu lernen hat, der aber dank gewisser Dinge (ihr wißt schon) trotzdem Spaß macht, auch wenn es oftmals wahrscheinlich nicht gewollt ist. Bei diesem Film handelt es sich übrigens um die erste Veröffentlichung auf dem Sublabel "NEWCOMER EDITION" von ASTRO. (Haiko Herden)



Kritik 3:

So wie TROMA mit der Greenhorn Edition (den merkwürdigen "CAPTAIN COSMOTIC"" erspare ich Euch) präsentiert ASTRO nun seine Newcomer Edition. Das Ergebnis ist eigentlich nicht besser. Natürlich kann man bei dem kleinen Budget, mit dem solche Filme inszeniert werden, keine Meisterleistungen erwarten, aber ist es zuviel verlangt, dass Leute, die offensichtlich nicht das Geld haben, um ihre großen und epischen Geschichten zu erzählen, sich dann auf Geschichten verlegen, die man mit kleinem Budget adäquat umsetzen kann? Hier gibt es die lächerliche Geschichte einer Gruppe von Soldaten, die mal nebenher einen bakteriologischen Kampfstoff entwickelt haben und ihn nun an die Mafia verkaufen wollen. Zu dumm, dass ein harmloser Doktor ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Alles andere als empfehlenswert. Eine lächerliche Geschichte, die von Laiendarstellern dargebracht wird. Das Drehbuch ist total gestelzt und gekünstelt, so dass man nicht den Hauch von Unterhaltung beim Betrachten dieses Filmchens erlebt. Das Cover will einen Bezug zu Ed Wood herstellen, aber dessen Werke sind sehr viel unterhaltsamer als dieses filmische Armutszeugnis. (Peter Osteried)



Kritik 4:

Irgendeine Militäreinheit hat einen biologischen Kampfstoff entwickelt und will nun ein Geschäft mit einen Mafiaboss machen, doch es gibt auch Leute, die dies verhindern wollen. Das zieht natürlich diverse Verfolgungsjagden und auch Toten nach sich...

Als Inhaltsangabe reichen diese zwei Sätze absolut aus, wie so oft bei Amateurfilmen. Gäbe es einen Preis für den bescheuertsten Filmtitel des Jahres, "Ich Piss´ Auf Deinen Kadaver" hätte gute Chancen darauf.

Ein Amateurfilm in Reinkultur. Die Darsteller sind allesamt Pfeifen, die kaum bei einer Schulaufführung überzeugen würden, die Handlung ist nicht erwähnenswert und die Fehler in Story und Regieführung sind allgegenwärtig. Dazu ist das ganze auch noch bemüht witzig, bzw. nicht witzig. Beeindruckend sind lediglich diverse Autostunts, der Aufwand, der getrieben wurde und die sehr ansehnliche Petra.

Dennoch überwiegen die Peinlichkeiten, Soldaten, die mit langen Haaren, Sonnenbrille und in Turnschuhen rumlaufen, Offiziere, deren Schulterabzeichen falschrum angebracht sind (oder sollte das ein Witz sein?), Diskussionen über bakterielle (gemeint sind sicherlich bakteriologische) Kampfstoffe, mittelmäßige Splattereffekte, selbstzweckhafte Nacktszenen und "Virusbakterien" (was für ein hanebüchener Unsinn !!) lassen daran zweifeln, ob man lachen oder weinen soll. Wenn die Gags wenigstens wirklich witzig wären könnte man das ganze als Parodie ansehen, da dem aber nicht so ist, ist das ganze nicht mehr als lachhafter Amateurschrott, der kaum an die Frühwerke von Andreas Bethmann rankommt. Was das ganze dann aber doch noch ein wenig rettet ist der brauchbare Ton und Schnitt, sowie die (allerdings manchmal etwas aufdringliche) musikalische Untermalung. An die Filme eine Ed Wood kommt "Ich Piss´ Auf Deinen Kadaver" aber nie heran, auch wenn man uns das auf dem Cover weismachen will. Ganz nebenbei bemerkt: was sind "korrupte Verbrecher" ? Bester Schauspieler im Film ist mit Abstand der Hund "Bruno", der einen Soldaten den Arm abbeißt. (A.P.)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Jochen Taubert in dieser Datenbank:

- Project Genesis (BRD 2010)
- Pudelmützenrambos (BRD 2003)
- Psychokill - Tod der Schmetterlinge (BRD 2001)
- Ich piss´ auf deinen Kadaver (BRD 1999)
- Maniac Killer 2 - Back In Action (BRD 1998)
- Maniac Killer (BRD 1997)
- Piratenmassaker (BRD )

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