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Wir waren Helden

(USA 2001)

Originaltitel: We Were Soldiers
Alternativtitel:
Regie:
Randall Wallace
Darsteller/Sprecher: Mel Gibson, Madeleine Stowe, Greg Kinnear, Sam Elliot, Chris Klein, Barry Pepper, Don Duong, Ryan Hurst, Keri Russell,
Genre: - Krieg


1965. Lieutenant Harald G. Moore erhält einen Spezialauftrag. Er soll mit einer 400 Mann starken Einheit der 7. US-Kavallerie nach Vietnam gehen und dort den Einmarsch Amerikas trainieren. Dabei will man aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten eine neue Art der Kriegsführung testen und prüfen, ob es klappt, dass die Soldaten mit Hubschraubern direkt in den Kampf geflogen werden. Kaum im Ia-Drang-Tal angekommen, werden die Soldaten von 2000 Vietnamesen umzingelt und regelrecht dahingeschlachtet…

Eigentlich sollte zum Thema Vietnamkrieg doch schon alles gesagt sein und tatsächlich kann auch „WIR WAREN HELDEN“ nichts neues bringen. Leider muß zuallererst einmal der blöde deutsche Titel bemängelt werden, der ein falsches Licht auf die Geschichte wirft und mit dem Originaltitel „WE WERE SOLDIERS“ so gar nichts gemein hat. Da hat wieder mal ein Mensch sich ohne zu überlegen einfach irgendetwas dahingeworfen, ohne sich Gedanken zu machen, worum es eigentlich geht. Weiterhin ist zu beklagen, dass der Film im Kino nur als geschnittene FSK 16-Fassung lief, aus der satte 15 Minuten herausgenommen wurden. Die erste Veröffentlichung auf Video und DVD wies leider auch nur diese Version, doch Concorde präsentiert nun die ungeschnittene Fassung als Doppel-DVD.

Doch das soll jetzt genug der Meckerei sein, denn der Rest des Filmes ist sehr gelungen. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Man kann „WIR WAREN HELDEN“ vielleicht ein bisschen Patriotismus vorwerfen („ich bin stolz, für mein Land zu sterben“), doch man muss auch bedenken, dass es damals (und auch heute) so war, dass den Soldaten eingebläut wird, dass es toll ist, wenn sie für ihr Vaterland sterben. Und außerdem ist dieser Patriotismus auch als Stilmittel eingesetzt, denn so lassen sich die dazu gezeigten brutalen und blutigen Szenen umso kontrastreicher setzen. Diese harten Sequenzen sind teilweise wirklich wie im Splatterfilm eingesetzt und können mitunter ziemlich schocken. So stark, dass sogar die FSK eine 18er-Freigabe vergeben hat, obwohl sie bei Antikriegsfilmen sonst gerne mal ein Auge zudrückt (siehe „DER SOLDAT JAMES RYAN“). Gut an dem Film ist auch, dass die Frauen zu Hause endlich einmal nicht vergessen werden und dass auch sie Qualen durchstehen müssen, während sie Tag für Tag hoffen, dass sie kein Telegramm von der Regierung bekommen, welches ihnen den Tod ihres Gatten überbringt. Und wenn Kinder mit im Spiel sind, wird ja alles noch viel dramatischer. So bleibt „WIR WAREN HELDEN“ ein ziemlich guter Antikriegsfilm mit wenigen Abstrichen und ich würde ihn in die Top 10 des Genres einreihen.

Die deutsche FSK 18-Doppel-DVD von Concorde präsentiert den Film in der ungekürzten US-Kinofassung Deutsch (DTS, Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0) und Englisch (Dolby Digital 5.1) sowie im Bildformat 1:2.35 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch und in neuen Colortitle-Untertiteln für Hörgeschädigte verfügbar. Auf der ersten Disk gibt es den Film plus einen Audiokommentar von Regisseur Randall Wallace. Als Extras gibt es auf der zweiten Disk den deutschen Kinotrailer (1:39 Min.), den US-Kinotrailer (0:48 Min.) sechs Fernsehspot (gesamt 3:00 Min.), ein Making Of, das seinen Namen verdient (25:33 Min.), ein Interview mit Mel Gibson (18.33 Min.), eine unkommentierte „Behind The Scenes-Doku“ (2:26 Min.), zehn Deleted Scenes mit zuschaltbarem Kommentar (gesamt 21:33 Min.), Biographien und Filmografien von Mel Gibson, Madeleine Stowe, Chris Klein, Greg Kinnear, Keri Russell und Regisseur Randall Wallace, Produktionsnotizen, eine Fotogalerie mit 25 Aufnahmen, Trailer zu „HAMBURGER HILL“, „THE MOTHMAN PROPHECIES“, „BIRTHDAY GIRL“ und „DIE VIER FEDERN“ sowie einen DVD-Rom Part. (Haiko Herden)

Vietnam im Jahre 1965: Die US-Army will eine Armee in das berühmte "La Drang Tal" schicken und vertraut bei der Vorbereitung der vierhundert Männer sowie auch im kommenden Einsatz auf die Erfahrung des Lt. Col. Hal G. Moore. Er ist also Colonel des Ersten Bataillons der Siebten Kavallerie. Mit seiner gesamten Energie versucht er seinen Jungs die Lage auf des Einsatzortes beizubringen, denn es wird garantiert ein sehr gefährlicher Hubschrauber-Einsatz und das auf einer Fläche, so groß wie ein Baseballfeld.

Doch als es dann ernst wird, zeigt sich mal wieder die Grausamkeit des Krieges und Moore's Männer kämpfen auf dem tödlichen Gelände Vietnams um ihr Leben doch auch um das anderer. Von Zeit zu Zeit werden alle Taktiken von Colonel Moore über den Haufen geworfen, wodurch seine Soldaten praktisch planlos durch den Dschungel irren. Doch Moore kämpft für weiter an der Seite seiner Männer, zu jedem Preis. Es zeigt sich die Hölle Vietnams...

Das Meisterwerk "Der Soldat James Ryan" von Steven Spielberg war ja schon von gnadenlosem Realismus geprägt und "Wir waren Helden" (beruht natürlich auch auf einer wahren Begebenheit) steht dem oskarprämierten Antikriegsdrama in der Kategorie nichts nach. Es ist ein hektisches Geknalle auf den problematischen Flächen Vietnams. Leute werden von Granaten verfetzt oder verbrannt und Blut spritzt ständig durch die Gegend, ja sogar gegen die Kamera. Mel Gibson agiert wie auch schon in "Signs" echt toll, und man freut sich auch einen alten Bekannten aus "Der Soldat James Ryan" wiederzusehen. Außerdem gibt es noch einige wirklich spektakuläre Explosionen zu sehen, die "Wir waren Helden" letztendlich zu einem toll gelungenem Antikriegsfilm abrunden. Allerdings wird wohl nie wieder ein solcher Film an "Der Soldat James Ryan" herankommen, und "Wir waren Helden" schafft es auch nicht. (Daniel Hinrichsmeyer)



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- Wir waren Helden (USA 2001)
- Mann in der eisernen Maske, Der (USA 1997)

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