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Rasputin - Der wahnsinnige Mönch

(England 1966)

Originaltitel: Rasputin - The Mad Monk
Alternativtitel:
Regie:
Don Sharp
Darsteller/Sprecher: Christopher Lee, Barbara Shelley, Richard Pasco, Francis Matthews, Suzan Farmer,
Genre: - Action/Abenteuer - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1:


Der russische Mönch Rasputin gilt in seiner ländlichen Heimat als Trunkenbold, aber auch als mit mysteriösen Heiler-Fähigkeiten versehen. Als er erst eine Wirtsfrau von lebensbedrohendem Fieber befreit und dann ihre Tochter vergewaltigen will, wird er von seinem Klostervorsteher verbannt. Er reist in die Hauptstadt Sankt Petersburg, wo er durch eine Intrige die Chance bekommt, den kranken Zarensohn zu heilen, wodurch er die Gunst der Zarin erlangt und Wohlstand und Einfluss erlangt. Sein ausschweifendes Leben ruft aber auch Feinde auf die Bühne und eine Gruppe Adeliger plant verschwörerisch den Tod des wahnsinnigen Mönchs...

Hammer Productions kennt man hauptsächlich durch die „Dracula“- und „Frankenstein“-Filme der 60er Jahre und andere Horror-, Science Fiction- und Thriller-Produktionen. Es wurden auch immer wieder Abenteuerfilme gedreht, aber historische Dramen waren doch eher die Ausnahme. Mit „Rasputin - Der Wahnsinnige Mönch“ versuchte man sich aber 1965 doch einmal an solch einem Stoff, allerdings künstlerisch und finanziell mit überschaubarem Erfolg. Ohne das Mitwirken von Christopher Lee, der für die Rolle, die er gerne spielen wollte, zuvor wieder in die Rolle des von ihm ungeliebten Vampirs in „Blut Für Dracula“ schlüpfen musste, wäre „Rasputin“ vermutlich weitgehend vergessen. Seine schauspielerische (und auch körperliche) Präsenz machen das Werk jedoch absolut sehenswert.

Mit der wahren Lebensgeschichte Rasputins hat der Film nur einige grundlegende Details gemeinsam, ansonsten hat man eine völlig erfundene Geschichte geschrieben, auch, weil man ansonsten Klagen der Erben von Rasputins Attentätern befürchtete. Herausgekommen ist ein Drama um diese bis heute nicht komplett durchschaubare Figur, die großen Einfluss auf die letzten Jahre des russischen Zarenreichs hatte und bis heute sehr ambivalent gesehen wird. Auch bei der weiteren Besetzung mit Barbara Shelley und Francis Matthews hat man bekannter Hammer-Namen engagiert. Die Ausstattung hat man, wie eben auch teilweise die Darsteller, von „Blut Für Dracula“ recycled, da die beiden Filme direkt nacheinander produziert wurden. Bei den Innenräumen findet man dann auch die gewohnt detailreiche, liebevolle Ausstattung, für die die Studios bekannt sind. Das eigentliche Problem ist jedoch, dass für ein Historien-Drama, das in Sankt Petersburg spielt, einer der damals prächtigsten Städte überhaupt, das weltstädtische, aristokratische Flair überhaupt nicht rüberkommt. Die Geschichte könnte an jedem beliebigen Ort spielen, vom Prunk des Zarenreichs bekommt man - hauptsächlich wohl aus Budget-Gründen - nichts zu sehen, was sehr schade ist. So wirkt der Film klein und muss ein bisschen als vergebene Chance angesehen werden, sich vom Gothic-Horror-Image freizuschwimmen. Zumal es auch fast keine übernatürlichen Horrormomente gibt - von einer kleinen Säureattacke mal abgesehen. Ob „Rasputin“ übernatürliche Heilkräfte hat, bleibt offen und ist für die Geschichte nicht weiter von Belang. Die sexuellen Anspielungen, nicht ganz unwichtig bei der Figur „Rasputin“, sind vorhanden, aber noch sehr brav - man befand sich halt erst im Jahr 1965 und die Freizügigkeit der frühen 70er Jahre war noch einige Jahre entfernt.

Dank des großartigen Christopher Lee ist „Rasputin - Der Wahnsinnige Mönch“ aber allemal sehenswert und handwerklich kann man den Hammer-Produktionen der Zeit sowieso keine Kritik entgegenbringen. Auch, wenn die Story eher dünn ist und historisch nicht korrekt, wird man hier sehr gut unterhalten. Fans des Studios können zudem ein kleines Trinkspiel veranstalten, indem sie raten, welche Details der Ausstattung von „Blut Für Dracula“ übernommen wurden. Am Ende dürfte die Stimmung stark alkoholgeschwängert sein.

In Deutschland erschien „Rasputin - Der Wahnsinnige Mönch“ erstmals auf DVD in den Nuller-Jahren bei Anolis in der damals wegweisenden „Hammer Collection“. Nun gibt es aus dem gleichen Hause endlich eine Blu ray-Veröffentlichung innerhalb der vorbildlichen „Hammer Edition“ des Labels. Wie gewohnt gibt es zwei Mediabooks mit unterschiedlichen Motiven und interessantem Booklet voller Hintergrundinfos und Bildern, sowie eine preisgünstigere Amaray-Variante, so dass wie immer jeder Käufer die für ihn passende Version auswählen kann. Die HD-Abtastung präsentiert den Film in wunderbarer Schärfe und wie gewohnt nicht „kaputt“ gefiltert, das heißt, die Farben und die Körnung vermitteln echtes Film-Feeling. Der deutsche und englische Monoton liegt auf den Frontspeakern und ist einwandfrei verständlich. Beim Originalton hat man - laut eigener Aussage von Anolis - die Probleme einiger ausländischer Blu Ray-Veröffentlichungen „repariert“. Schön, dass man auch bei derart kleinen Filmen den Aufwand nicht scheut, den Sammlern die bestmögliche Qualität zu bieten. Deutschsprachige Untertitel gibt es natürlich auch.

Bei Filmen, die man bereits kennt, ist natürlich auch immer das Bonusmaterial von Belang, um einen Neukauf zu rechtfertigen. Auch hier ist die „Hammer“-Serie immer ein verlässlicher Garant für Qualität und Quantität. Ein Traum ist natürlich der (bereits bekannte) Audiokommentar von den Darstellern, darunter Christopher Lee höchstpersönlich. Ein weiterer Audiokommentar von Uwe Sommerlad und Volker Kronz ist ebenso vorhanden wie der extra neu produzierte von Dr. Rolf Giesen und Gerd Naumann. Klar wiederholen sich da viele Details, aber man erhält wirklich umfassend Infos und könnte zusammen mit dem Booklettext und der „Making Of“-Featurette problemlos an einem TV-Quiz über den Film teilnehmen. Ergänzt wird das durch eine weitere Featurette, sowie Trailer, TV-Spots und Bildergalerien. Schließlich gibt es den Film auch noch im originalen 1:2,55-Cinemascope-Format zu bestaunen, was auf richtig großen Fernsehern recht beeindruckend ist, auf kleineren Bildschirmen wirkt das Bild dann aber natürlich ungewohnt schmal. Mehr geht bei diesem Film kaum und es bleibt nur das in fast jeder Rezension zur Anolis-“Hammer Collection“ erwähnte Fazit, dass „Rasputin - Der Wahnsinnige Mönch“ für Fans und Sammler ein Pflichtkauf ist (A.P.)



Kritik 2:


Grigoriy Rasputin ist ein Mönch, doch er benimmt sich nicht wie einer. Spass, Spiel, Sex und Frauen und obendrauf noch Alkohol, das ist sein Leben und letztendlich auch der Grund, weswegen er aus seinem Kloster geworfen wird. Rasputin ist ein Meister der Hypnose und besitzt medizinische Kenntnisse und diese Mischung macht ihn unberechenbar. Er begibt sich nach St. Petersburg und sein Machthunger treibt ihn an den Hof des Zaren. Durch einen gemeinen Trick wird er zum Leibarzt und durch seine Hypnose bekommt er bald den Zaren und seine Frau unter seine Kontrolle. Als man sein Anliegen herausbekommt, werden Mordpläne geschmiedet…

Die Figur des Rasputin hat es tatsächlich gegeben und wurde bekannt unter dem Namen „der heilige Teufel“. Die Filmproduktionsfirma Hammer hat daraus einen Film gemacht, der zwar von der Story nicht so viel hergibt, aber durch die differenzierte und großartige Leistung von Christoper Lee absolut sehenswert geworden ist. Die Sets hätten freilich ein wenig prachtvoller sein können, denn St. Petersburg zur damaligen Zeit muss eine Augenweide gewesen sein, hier wirkt es doch eher recht ärmlich.

Die deutsche DVD von Anolis präsentiert den Film in Deutsch (Dolby Digtial 2.0 Mono) und Englisch (Dolby Digtial 2.0 Mono) sowie im Bildformat 1:2.35 (16:9 anamorph). Untertitel sind in Deutsch verfügbar. Als Extras gibt es ein Interview mit Darsteller Francis Matthews von 1993 (31:43 Min.), einen Audiokommentar mit Christopher Lee, Barbara Shelley, Suzan Farmer und Francis Matthews, den Trailer (2:34 Min.), zwei TV-Spots (0:57 Min. und 0:18 Min.) und eine Bildergalerie mit Artworks, Kinoaushangfotos, Promofotos und Bildern aus dem Film (6:30 Min.). (Haiko Herden)




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