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Exitus Interruptus - Der Tod ist erst der Anfang

(BRD 2006)

Originaltitel: Exitus Interruptus
Alternativtitel:
Regie:
A.M. Bertucci (Andreas Bethmann)
Darsteller/Sprecher: A.M. Bertucci (Andreas Bethmann), Renee Pornero, Anja Gebel,
Genre: - Thriller - Erotik


Vor fünf Jahren wurde Manuela entführt und schwer sexuell misshandelt, konnte den Verbrecher aber töten und im Wald verscharren. Seitdem hat sie schwere psychische Probleme...und der Albtraum beginnt von neuem...

Nachdem „Rossa Venezia“ bereits einige Jahre alt ist und „Todesengel 2“ immer noch auf seine Fertigstellung wartet und nach den beiden „Knastjulen“-Pornos legt Regisseur Andreas Bethmann mit „Exitus Interruptus mal wieder einen „richtigen“ Spielfilm vor.

Schon in „Rossa Venezia“ hat er versucht, Elemente des Giallo mit harter Erotik zu verbinden und damit seinen besten Film geschaffen. Den bereits mit „Der Todesengel“ vor vielen Jahren begonnenen Weg setzt er nun auch mit „Exitus Interruptus“ fort, allerdings ist das Ergebnis nicht so richtig überzeugend. Hardcore-Sex wird diesmal nicht geboten (nackte Darstellerinnen aber schon), stattdessen soll der Film einerseits eine direkte (inhaltliche) Fortsetzung von Bethmanns beiden „Vegetarierinnen“-Filmen sein, andererseits aber ein Psycho-Thriller.

Technisch gibt es inzwischen an Bethmanns Arbeiten nicht mehr viel auszusetzen, die Qualität der Umsetzung ist, sagen wir mal, auf Fernsehniveau. An sich kann man das auch über die Darstellerinnen sagen, die zwar keinesfalls als Profis anzusehen sind, aber eben doch dem reinen Amateurproduktionsstandard entwachsen sind. Irgendwo zwischen Pornodarstellerin und Daily-Soap-Akteurin. Das ist jetzt gar nicht mal so böse gemeint, wie es klingt. Leider hat Andreas Bethmann selber wieder einmal eine Hauptrolle übernommen, obwohl er doch langsam wissen müsste, dass das nicht sein Metier ist. Seinen einzigen Gesichtsausdruck hat er immerhin durch das Tragen einer Maske eliminiert, aber überzeugen tut er trotzdem nicht. Das große Problem ist wieder einmal die Verwendung von Videomaterial, was dem ganzen einen leicht sterilen Touch gibt, auch wenn Szenen in vergammelten Räumen spielen. Klar, Filmmaterial ist teuer, aber es sieht eben einfach besser aus. Wenig überzeugend ist auch die komplette Nachvertonung des Films, Originalgeräusche hört man kaum noch. Der an sich gute Soundtrack läuft beinahe die ganze Zeit über ab und überdeckt alle Soundeffekte, die wohl auch von Geräusche-CDs stammen dürften. Leider ist auch die Synchronisation arg billig geraten, da hätte man lieber mehr Geld in ein besseres Tonstudio und echte Profisprecher investieren sollen, es klingt halt immer nachvertont und nicht überzeugend. Ein Problem, dass sich durch fast alle Bethmann-Filme der letzten Jahre zieht. All das lässt schon mal wenig Spannung, die ja für einen Psychothriller das Wichtigste ist, aufkommen.

Zur Handlung lässt sich dann auch nicht viel sagen...es gibt eigentlich keine. Ein verrückter Killer entführt zwei junge Frauen und quält sie grausam. Das war’s.

Dabei geht die Geschichte so langsam voran, dass immer wieder Längen aufkommen. Da nützt es auch wenig, dass der Regisseur ausgiebig andere Filme zitiert, besonders „Psycho“ scheint es ihm da angetan zu haben. Da es noch nicht einmal, man verzeihe mir den Ausdruck, vernünftige Fi**szenen gibt, wird die Langeweile noch schlimmer. Mit 94 Minuten ist der Film schlicht und einfach zu lang. In einer 30-Minuten-Fassung mit mehr Action und rasantem Schnitt hätte das alles ganz nett werden können.

Die KJ-Fassung wird als „Director’s Cut“ bezeichnet, ich bin aber sicher, dass es ebenfalls einen „Hardcore-Cut“ mit härteren Sexszenen geben wird und eine „Exportfassung“ und einen „Final-Extended Cut“ und und und...irgendwann.

„Exitus Interruptus“ ist mit Sicherheit Andreas Bethmanns bisher professionellster Film, aber nicht unbedingt sein bester, auch, wenn er und einige seiner Fans das sicher anders sehen. Bei mir zündet der Film nicht so richtig, was ja aber nichts heißen muss.

Die deutsche Einzel-DVD ist bei X-Logo/Gabu Films erschienen und verfügt über gute Bild- und insgesamt auch gute Tonqualität. Das Widescreen-Bild ist leider nicht anamorph, was man aber verschmerzen kann. Als Ton gibt es lediglich Deutsch, wahlweise dazu englische Untertitel. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf den Trailer, absolute Minimalausstattung also. (A.P.)

Manuela hat vor 5 Jahren einen Mann umgebracht, der sie brutal vergewaltigt hat. Das hat sie nicht überwunden und deshalb hat sie sich jetzt in psychiatrische Behandlung begeben. Doch dann werden sie und ihre beste Freundin Monique entführt und in eine alte Villa verschleppt, wo ein Mann mit Maske, ein Mann, den Manuela kennt, ein perfides Spiel mit den beiden Mädels treibt…

Andreas-Bethmann-Filme sind immer was besonderes, meist werden Gewaltszenen und pornographische Szenen zu einem sehr eigenwilligen Brei vermengt, der ein wenig an die alten italienischen Horror- und Gialloproduktionen der Spätsiebziger/Frühachtziger erinnert. Von „EXITUS INTERRUPTUS“ gibt es eine gestraffte Softporno-Version sowie eine 115-minütige sogenannte Exportversion, die einige Hardcoreszenen enthält. Das Problem bei der kurzen Version ist schon, dass sich die recht dünne Geschichte trotzdem arg in die Länge zieht, bei der bedeutend längeren Fassung sogar noch viel mehr. Das noch größere Problem ist, dass man hier auf psychologischen Terror setzt, ein bisschen auf „SAW“ schielt, doch das kann Regisseur Bethmann nicht hinbekommen, daran scheitert er leider. „EXITUS INTERRUPTUS“ hätte man einfach bedeutend blutiger macHen müssen, das hätte gepasst, das beherrscht Bethmann gut. Stattdessen hat man manchmal einfach das Gefühl, Bethmann, der auch die Hauptrolle spielt, hat sich für ein paar Tagen mit den ansehnlichen Hauptdarstellerinnen in ein Haus eingeschlossen, um ihnen so oft wie möglich an die Brust greifen zu können. Gut, das ist verständlich und sei ihm auch vergönnt, doch echter Terror muss anders inszeniert sein, da muss man das Feingefühl haben, mit den Gequälten mitzufühlen. So kommt das Ganze extrem trashig rüber und niemand kann es ernst nehmen. Dafür muss man aber zugute halten, dass Schnitt, Kameraführung und Musik insgesamt noch einen gutes Stück besser geworden sind seit „ROSSA VENEZIA“. Und die Damen Renee Pornero und Anja Gebel machen ihre Sache ganz gut. Andreas Bethmann, der selbst die männliche Hauptrolle spielt, weiß, dass er kein guter Schauspieler ist und agiert nur mit Maske und wurde sogar nachsynchronisiert, wie die beiden Frauen allerdings auch. Nun denn, so ist der Film an sich genießbar, aber es geht auch besser. (Haiko Herden)



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