Der Wachmann Hagen hat Schlafprobleme. Seine Träume sind so intensiv, dass er so unruhig schläft, dass er auch tagsüber ständig müde ist und wegdöst. Seine Frau Karo möchte, dass er in ein Schlaflabor geht, doch er weigert sich. In seinen Träumen taucht ständig ein Mann mit namen Niko auf, der ihm auch bald im realen Leben in einer gefährlichen Situation erscheint. Was hat das zu bedeuten? Hat Niko eine Affäre mit Karo? Kann man in Träumen sterben?
Moritz Bleibtreu gehört ja ohne Zweifel zur Speerspitze der deutschen Schauspieler, weil er sich weitestgehend aus dieser unsäglichen deutschblöden RomCom-Sache raushält und mehr auf filmische und inhaltliche Qualität setzt. Hier spielt er nicht nur die Hauptrolle, sondern hat auch zum ersten Mal die Regie übernommen. Viele Kritiker meine, dass man ein wenig David Lynch in der Arbeit erkennt, etwas Lars von Trier, Christopher Nolan, Quentin Tarantino und mehr. Das kann man nur unterschreiben, und das sind ja auch auf gar keinen Fall schlechte Vorbilder. Und trotzdem haftet dem Ganzen Eigenständigkeit an, irgendwie etwas Deutsches (nicht politisch, eher filmkulturell) an, was dem Streifen guttut. recht beklemmend, hypnotisch, etwas surreal, traumhaft und traumatisch, diese Adjektive könnte man fallen lassen, und es ist schön, dass das Filmbusiness in Deutschland auch noch etwas anderes kann als plumpe und alberne Komödien, und dass "DARK" kein Einzelfall war. Hoffen wir, dass Herr Bleibtreu seiner Arbeitsweise treu bleibt und bei seinen Arbeiten nicht auf Nummer Sicher geht. (Haiko Herden)
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