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Crow, The – Wicked Prayer

(USA 2004)

Originaltitel: Crow, The – Wicked Prayer
Alternativtitel:
Regie:
Lance Mungia
Darsteller/Sprecher: Edward Furlong, David Boreanaz, Tara Reid, Emmanuelle Chriqui, Dennis Hopper, Tito Ortiz, Marcus Chong, Yuji Okomoto, Dave Ortiz, Macy Gray,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery




Irgendwo im Süden der USA in einem Indianerreservat. Die örtliche Mine soll einem Vergnügungskomplex weichen. Ein paar Satanisten unter der Führung des gerade aus dem Knast gekommenen Crash wollen das verhindern und gleich durch Luzifer noch selber ordentlich Macht abstauben. Der junge Jimmy, selbst nicht gerade ein Unschuldsengel, wird von der Gang getötet, genau, wie seine Freundin, doch er kehrt von den Toten als die „Krähe“ zurück und macht sich auf dem Weg, um Rache zu nehmen...

Was unterscheidet die Filme „The Crow“ von 1994 und „The Crow – Wicked Prayer“ von 2004, außer die zehn Jahre Zeitunterschied, in denen sie entstanden sind? Kurze Antwort: alles! Obwohl letzterer eine Fortsetzung des ersten sein soll, liegen Welten zwischen den Werken und es wird niemanden besonders überraschen, dass „The Crow – Wicked Prayer“ als vierter Teil der Reihe, neben einer TV-Serie, der klare Verlierer ist. War der erste Teil noch ein atmosphärisch dichter Film, der die Tradition des guten alten Gothic-Horror in unsere Zeit transportierte, nutzt „Wicked Prayer“ lediglich die Idee der Krähe und das Thema Rache, um einen kaum mitreißenden Film zu schaffen, der sich bei unzähligen anderen Filme bedient, von „From Dusk Till Dawn“ über „Vampires“ bis hin zu „God’s Army“. Wer Spaß an so was hat, findet auf jeden Fall noch mehr filmische Zitate.

Die Handlung wurde aus der düsteren Großstadtkulisse in den staubigen Süden der USA verlegt, ansonsten ändert sich jedoch nicht viel. Ein junger Mann wird ungerechterweise getötet, mit ihm seine Freundin, und er kehrt als Krähe zurück und übt Rache für das geschehene Unrecht. Mehr erwartet man eigentlich auch nicht, aber letztlich hapert es an allem. Die Teufelsanbeter wirken ziemlich lächerlich und nicht besonders gefährlich, die „Idee“, „Luzifer“ selbst erscheinen zu lassen schadet der Story, wird aber Christen in Zukunft die Furcht vor diesem gefallenen Engel nehmen. Die durchaus namhafte Besetzung spielt sich eher lustlos durch die Handlung, die überwiegend recht episodenhaft erscheint und David Boreanaz kommt als Bösewicht so glaubwürdig rüber, wie ein Huhn als Saurier in „Jurassic Park“. Dennis Hopper trifft man auch nur noch in Nebenrollen in solchen kleinen C-Movies an, schade. Gebt dem Mann doch mal wieder eine richtig gute Rolle!

Auch Edward Furlong hat man nach seinen frühen Filmen eine größere Karriere prophezeit und nun landet er hier und ist nicht mal besonders gut. Die innere Zerrissenheit der „Krähe“ kommt einfach nicht rüber und das wäre doch eigentlich der Aufhänger für einen guten Film. Lediglich Tara Reid schaut man einigermaßen gerne zu, allerdings auch wegen der teilweise unfreiwillig komischen Szenen..

Blutige Effekte? Geht so, nichts Aufregendes. Atmosphäre? Ganz selten, wenn der Beleuchter mal aus seinem Wohnwagen ans Set gekommen ist und zeigt, dass er seine Gage zumindest zum Teil verdient hat.

Ganz so schlimm, wie es bisher klingt ist der Film dann doch nicht, man kann ihn sich durchaus mal angucken, ohne dass jedoch viel hängen bleiben wird. Und mit dem großen Vorbild „The Crow“ kann er eben nicht eine Sekunde mithalten.

Die deutsche DVD ist bei Eurovideo erschienen. Bild und Ton sind okay bis leicht überdurchschnittlich, wie man es heutzutage von einem aktuellen Film erwarten darf.

Ich nehme mal an, das Widescreenbild kommt im Originalformat und Ton gibt es auf Deutsch und Englisch. Zuschaltbare Untertitel oder gar ein Fitzelchen Bonusmaterial sucht man vergeblich. Für „The Crow“-Alles Sammler Pflicht, alle anderen sollten mal sonntagnachmittags in der Videothek zugreifen, wenn es regnet. (A.P.)




Alles von Lance Mungia in dieser Datenbank:

- Crow, The – Wicked Prayer (USA 2004)
- Six-String Samurai - Der neue King für Vegas (USA 1998)

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