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Sleepy Hollow

(USA 1999)

Originaltitel: Sleepy Hollow
Alternativtitel:
Regie:
Tim Burton
Darsteller/Sprecher: Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Michael Gambon, Casper Van Dien, Jeffrey Jones, Chrstiopher Walken, Christopher Lee, Martin Landau, Richard Griffiths, Lisa Marie,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Kritik 1

New York, kurz vor der Jahrhundertwende zum 19. Jahrhundert. Der junge Polizist Ichabod Crane, der an moderne und wissenschaftliche Methoden zur Kriminalitätsbekämpfung glaubt, wird in den kleinen neuenglischen Ort Sleepy Hollow geschickt. Dort wurden bereits drei Morde begangen. Allen Opfern ist gemein, dass sie geköpft wurden und die Köpfe verschwunden sind. Crane wird aufgrund seiner Methoden mit Misstrauen empfangen, vor allem, als er nicht an die Legende glaubt, dass ein vor 20 Jahren getöteter hessischer Söldner nun als kopfloser Reiter zurückkehrt, um Rache zu nehmen. Weitere Morde geschehen und bald muss der Constable erfahren, dass an der Sache vielleicht doch mehr dran ist, findet aber auch heraus, dass in der kleinen Stadt offenbar so einiges nicht stimmt und sogar eine Verschwörung geschmiedet wurde, hinter der viel mehr steckt, als zunächst angenommen. Die Opfer des kopflosen Reiters sind nicht zufällig ausgewählt…

Dass Tim Burton seit „Beetlejuice“ und „Edward Mit Den Scherenhänden“ einer meiner liebsten Regisseure ist, habe ich schon mehrfach geschrieben. Einen schlechten Film hat der Mann noch nie gemacht, „Sleepy Hollow“ gehört aber auf jeden Fall zu seinen besten Werken.

Hier stimmt einfach alles: die Story, die auf Washington Irvings klassischer amerikanischer Schauergeschichte basiert, die in Amerika jedes Kind kennt, die in Europa aber weniger bekannt ist. Ein Meisterwerk, klassischen gotischen Grusels, für die ein fantasievoller Regisseur wir Burton einfach perfekt ist. Sicher hat er die Erzählung relativ frei umgesetzt und so einiges für die filmische Umsetzung verändert, aber mit dem kopflosen Reiter steht eine gruselige Figur im Mittelpunkt, die einem wirklich Angst macht. Dass Burton selber ein Fan klassischer Filme ist, ist bekannt, hier hat er sich stilistisch sehr stark an den guten alten Gothic-Horror-Werken von Hammer Films aus den 60er Jahren orientiert. Das bedeutet Atmosphäre pur, tiefe Wälder, Nebel, nächtliche Gewitter, opulente Kostüme, düstere Gebäude und was sonst noch alles dazu gehört. Die tolle Musik von Stammkomponist Danny Elfman tut das Übrige. „Sleepy Hollow“ ist rein optisch, aber auch von der Handlung her der düsterste Film von Tim Burton. Es gibt zwar einige humorvolle Momente, ja sogar mit dem ständigen In-Ohnmacht-Fallen von Ichabod Crane eine Art Running Gag, aber das wohl auch nur, um die Stimmung zwischendurch etwas aufzulockern, was wirklich notwendig ist. Denn abgesehen von der trostlosen Atmosphäre gibt es jede Menge harte Szenen zu sehen, unter anderem wirklich viele Enthauptungen und ein paar surrealistische Szenen, wie die in den Baumwurzeln versteckten abgetrennten Köpfe. Blut spritzt auch eine Menge und wäre dies kein großer Hollywoodfilm eines renommierten Regisseurs, hätte mich eine 18er Freigabe nicht überrascht. So ist der Film aber ab 16 freigegeben und für jüngere ist er auch tatsächlich kaum geeignet.

Obwohl es sich im Grunde um eine lupenreine Horrorgeschichte handelt, ist die Umsetzung teilweise fast schon märchenhaft, wozu die brillante Bildgestaltung und Optik maßgeblich beitragen. Viele Szenen erscheinen fast wie Gemälde alter Meister und bleiben im Gedächtnis. Dabei ist vieles mit Sicherheit gewollt unrealistisch gestaltet und erinnert hier und da ein wenig an Coppolas „Dracula“. Ist das mehr als Zufall, wenn man weiß, dass Francis Ford Coppola hier als Produzent beteiligt war?

Für die Besetzung hat Tim Burton eine wahrlich beeindruckende Schauspielerschar zusammengerufen. Sein Stamm-Hauptdarsteller Johnny Depp ist fast schon obligatorisch und liefert hier wieder eine beeindruckende Leistung ab. Ihm zur Seite steht die wunderbare Christina Ricci, die wie immer eine Augenweide ist. Sehr gerne sehe ich auch immer Christopher Walken, der den hessischen Söldner spielt, als dieser noch nicht kopflos war. Dazu treffen wir viele hochkarätige Altstars in mehr oder weniger großen Rollen, wie Martin Landau, Michael Gough, Ian McDiarmid, Richard Griffiths, Michael Gambon und allen voran Christopher Lee. Einige von ihnen sollten sich in den Folgejahren in den „Star Wars“- und den „Harry Potter“-Serien wiedertreffen. Ebenfalls dabei ist Casper van Dien, der zwei Jahre vor „Sleepy Hollow“ seinen großen Hit mit „Starship Troopers“ hatte, im Folgenden aber nie den ganz großen Durchbruch in Hollywood schaffte. Dennoch ist er gut im Geschäft und spielt in mehreren Produktionen pro Jahr. Sehr überzeugend ist auch Miranda Richardson in ihrer undurchsichtigen Rolle.

Ich könnte wohl noch einige Zeit weiter von „Sleepy Hollow“ schwärmen, doch kurz zusammengefasst: es ist ein nahezu perfekter Film, an dem im Prinzip alles stimmt. Die Story, die Optik, die Musik, die Schauspieler, die Atmosphäre, die Spannung, alles ist einfach wunderbar und macht „Sleepy Hollow“ zu einem der fünf besten Tim Burton-Filme. Ein moderner Klassiker des Gothic-Horror!

Die deutsche Blu Ray ist bei Constantin Film erschienen. Die Bildqualität ist einwandfrei, wobei man berücksichtigen muss, dass der trüb-verwaschene, farbarme und schmuddelige Look vom Regisseur so gewollt ist. Auch am Ton, Deutsch und Englisch, gibt es nichts auszusetzen. Hörgeschädigte bekommen auch noch deutsche Untertitel geboten.
Im Zentrum des Bonusmaterials steht natürlich der Audiokommentar von Tim Burton, der mit deutschen Untertiteln versehen ist, aber auch mal längere Pausen aufweist. Dazu gibt es Behind The Scenes-Material – bei dem man erkennt, wie sehr der Film optisch nachbearbeitet wurde – Interviews, ein typisches Hollywood-Making Of und ein paar Texttafeln mit Filmografien. (A.P.)


Kritik 2

Wir sind im Jahr 1799, kurz vor der Jahrhundertwende. Ichabod Crane ist Constable in New York und sieht mit gefestigtem Blick in eine moderne, neue Zeit. Sehr zum Verdruß seines Chefs, denn es kann es gar nicht leiden, wenn Crane mit seinem wissenschaftlichen Verstand an die Lösung von Kriminalfällen geht. Auch dem Richter Burgomaster ist diese Mühe viel zu viel und so schickt dieser ihn nach Sleepy Hollow, um dort eine Mordserie aufzudecken, diverse Leute wurden nämlich enthauptet aufgefunden. Hauptsache, Crane ist aus der Stadt und nervt dort nicht. In Sleepy Hollow angekommen erwartet Crane leider nicht ein besonders offenes Völkchen, der Empfang ist sehr frostig. Er stört die Bewohner beim Erntedankfest im Haus des Großgrundbesitzers Baltus van Tassel und lernt dabei auch auf ungewöhnliche Weise dessen liebliche Tochter Katrina kennen. Nach hin und her erzählt man ihm die Geschichte vom Kopflosen Reiter, der die Menschen enthauptet. Ichobad ist amüsiert und erklärt, dass er den Fall nun auf wissenschaftlichem Wege lösen werde. Noch in der selben Nacht gibt es zwei weitere Enthauptungen, Bald schon muß allerdings auch Ichobad am eigenen Leibe feststellen, dass es den Kopflosen Reiter tatsächlich gibt...

Um es vorweg zu nehmen, Tim Burton ist mit „SLEEPY HOLLOW“ erneut ein grandioses Meisterwerk gelungen. Wie meist in seinen Filmen ist auch hier jede einzelne Kameraeinstellung ein Meisterwerk für sich, unglaubliche schöne, aber gruselige Kulissen, ein beängstigender Wald, tolle Farbkompositionen, die jedermann einen Schauer über den Rücken jagen lassen dürften. Mag es vielleicht daran liegen, dass der Film in England gedreht wurde, die schönsten Gruselfilme kommen aus England, man denke da nur an die zahlreichen Hammer-Produktionen, an die sich „SLEEPY HOLLOW“ anlehnt. Fast alles wurde bei Burton im Studio gedreht, nur für die Szenen, die im Dorf spielen, baute man einen großen Set mit dem kompletten Dorf an der frischen Luft. Schauspielerisch ist der Film ebenfalls ein Muß, Johnny Depp (Burton´s Lieblingsschauspieler) mimt hier den Constable aus New York mit einer gewissen Feigheit, aber dem Willen, sich darüber hinwegzusetzen, aber auch der Rest vom Ensemble ist sehr gut. Allen voran die liebliche Christina Ricci, die Genrefreuden sicherlich als Wednesday aus der „ADDAM´S FAMILY“ bekannt vorkommen dürfte, hier aber blonde Haare trägt, was ihr sehr gut steht. Auch merkt man, dass sie dem zarten Mädchenalter entwachsen ist und nun eine Frau geworden ist. Auch kleine Gastauftritte muß man erwähnen, eine besondere Freude zum Beispiel ist es, Christopher Lee, der bekannteste Dracula der Filmgeschichte, in der Rolle des Richters zu sehen, leider viel zu kurz. Martin Landau hat leider auch einen viel zu kurzen Auftritt (ja, kürzer wird er auch gemacht) und richtig schön eklig und ätzend ist Christopher Walken als Reiter mit Kopf, bevor ihm dieser abgeschlagen wurde. Seine angespitzten Zähne flößen einem Furcht ein. Das Ganze basiert übrigens auf einer Kurzgeschichte von Washington Irving, nur stellte sich dort heraus, dass der Kopflose Reiter im Endeffekt nicht echt war, bei Burton ist er es.

Die deutsche DVD von Constantin Video kommt gleich als Doppel-DVD daher und bietet eine Unmenge an Bpnusmaterial. Es beginnt mit einem Making Of (3:00 Min.), Interviews (11:24 Min.) einem Quiz mit 12 nicht allzu schwerer Fragen (als Belohnung gibt es Trailer von "CRAZY", "CUBE" und "GLAUBEN IST ALLES" sowie der Weg zu einem Hidden Feature). Es folgt eine B-Roll (12:49 Min.), dies ist unsortiertes, unkommentiertes Behind The Scenes-Material, dann hat man die Möglichkeit, die besten Surround-Parts des Filmes anzuwählen und zu geniessen. Dann gibt es Infos zu den Schauspielern in Form von Biografien und Filmografien, bei denen man manchmal sogar noch die entsprechenden Trailer begutachten kann. Zusätzlich gibt es Interviews mit Johnny Depp (5:58 Min.), Christina Ricci (1:30 Min.) und Christopher Walken (3:56 Min.), Casper van Dien, Christopher Lee, Miranda Richardson und Michael Gambon. Weiterhin gibt es Infos zu den Machern Jim Mitchell, Francis Ford Coppola sowie Tim Burton (bei Burton gibt es noch ein Interview (9:01 Min.). Dann gibt es noch eine Featurette über die Musik von Danny Elfman (2:13 Min.), vorgelesenen Produktionsnotizen und eine Fotogallerie. Weiterhin gibt es den deutschen Kinotrailer (2:03 Min.), den englischen Kinotrailer (2:13 Min.) und einen englischen Teaser (2:04 Min.). Der Film an sich ist die ungekürzte Fassung, die länger als die Kinoversion ist. Als Sprachen gibt es Deutsch in DTS sowie Dolby Digital 5.1 und Englisch in Dolby Digital. Untertitel sind in Deutsch verfügbar. Es gibt noch eine Audiospur mit einem Kommentar von Tim Burton anzuwählen, zu der man auch deutsche Untertitel verfügbar sind. Das Bildformat ist 16:9 Widescreen 1:1,85. Auf der ersten DVD sind dann noch zusätzlich Trailer zu den Filmen "MISSION TO MARS", "THE INSIDER", "THE SIXTH SENSE", HARTE JUNGS", "ERKAN & STEFAN" sowie "AMERICAN PIE".


Kritik 3

In einem kleinen, verschlafenen Dorf nördlich von New York im 18 Jahrhundert treibt ein wahnsinniger Killer sein Unwesen. Der Legende nach ist es ein Kopfloser Reiter, der mit Vorliebe die einflußreichen Bürger des Dorfes köpft und ihre Köpfe mitnimmt. Ein Constable der Polizei von N.Y. soll den Fall aufklären, er glaubt nicht an einen mystischen Mörder und sucht nach einer wissenschaftlicher Erklärung der unheimlichen Mordserie. Bis er dem kopflosen chlächter schließlich persönlich begegnet und sich von seiner Existenz überzeugen kann...

Tim Burtons neues Grusel Märchen ist wirklich sehr gelungen. Die düsteren Bilder und Kulissen und die unheimliche Atmossphäre beherrscht Burton perfekt. Die Story ist spannend, etwas kitschig, aber trotzdem ungemein spannend und nicht vorhersehbar. Man sollte jedoch auch erwähnen, dass der Film auch ein klarer Horror-Splatter Streifen ist, trotz FSK 12 nix für schwache Gemüter! Da spritzt Blut in Strömen und man darf am laufenden Band wunderbare Splattereinlagen bewundern. Der Reiter (Christopher Walken!) ist perfekt gelungen und er sieht mit Kopf noch viel krasser aus als ohne. Trotzdem gibts auch viel Humor, gerade durch den betont tuntig-agierenden Johnny Depp! Sleepy Hollow ist ein echter Kultfilmkandidat. (D.V.)




Alles von Tim Burton in dieser Datenbank:

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- Dark Shadows (USA 2012)
- Alice Im Wunderland (2010) (USA 2010)
- Big Fish (USA 2003)
- Planet der Affen (2001) (USA 2001)
- Planet der Affen (2001) (USA 2001)
- Sleepy Hollow (USA 1999)
- Mars Attacks (USA 1996)
- Batmans Rückkehr (USA 1992)
- Edward mit den Scherenhänden (USA 1990)
- Batman (USA 1989)
- Lottergeist Beetlejuice (USA 1987)

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