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Pestizide - Stadt der Zombies

(Frankreich 1978)

Originaltitel: Les Raisins de la mort
Alternativtitel: Foltermühle der gefangenen Frauen, Die / Zombis geschändete Frauen
Regie:
Jean Rollin
Darsteller/Sprecher: Marie-Georges Pascal, Félix Marten, Serge Marquand,Mirella Rancelot, Patrice Valota, Jean Rollin,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Auf einem französischem Weingut sprühen die Weinbauern illegale Pestizide auf ihre Felder, die anscheinend nicht so ganz gesund sind. Die infizierten Männer kriegen Schäden und wandeln wie Zombies durch die Nacht, sind blutrünstig, töten und infizieren weitere Leute. Eine junge Frau namens Claudine möchte ihren Freund Michel auf dem Weingut besuchen, gerät aber in dem nahen Dörfchen unter diese Zombies und muß sich ihrer Haut erwehren...

Sicherlich, der intelligenteste Film ist das hier wirklich nicht, doch wer schmuddelige Zombiestreifen mag, kann sich auch diesen hier gerne angucken. Der Titel ist etwas merkwürdig geraten, weil es sich hier nicht direkt um Zombies, also Untote, handelt, sondern um, durch eine Krankheit entstellte Menschen, die dadurch wahnsinnig wurden. Was ich allerdings nicht verstehe sind die beiden deutschen (Alternativ-) Titel, denn Frauen werden weder geschändet, noch in irgendeine Foltermühle gesteckt. Jedenfalls handelt es sich hierbei um einen der bekanntesten Filme des Franzosen Jean Rollin, der dafür bekannt ist, in seinen Werken hauptsächlich auf Blut und nackte Frauen zu setzen.

Es gibt verschiedene, meist geschnittene Fassungen auf dem deuschen Markt. Die Firma Eurovideo hat die geschnittene FSK 18-Version veröffentlicht. Das Bild ist 4:3 und der Ton ist in Deutsch Dolby Digital 2.0 verfügbar. Als Extras gibt es ein Interview mit dem Regisseur (ca. 30 Min.) sowie Trailer. (Haiko Herden)

Nachdem sich Screen Power schon um spanische Horrorperlen wie die Werke eines Paul Naschy verdient gemacht hat, kommt nun ein Franzose zum Zug. Die Rede ist von Jean Rollin, dem vermutlich einzigem Franzosen, der sich mit (freizügigen) Horrorfilmen einen Namen gemacht hat. In diesem Film – der Originaltitel "Les Raisins de la Mort" ist vielleicht einigen ein Begriff – geht es um einige dumme Landbauern, die verbotene Pestizide einsetzen. Die wiederum sorgen natürlich für einige Nebenwirkungen, weswegen die Bewohner des Dorfes langsam zu lebenden Toten, die sich aber sehr wohl noch artikulieren können, entwickeln.

Die Filme von Jean Rollin sind so eine Sache. Manche mögen sie, andere mögen sie nicht. Zugegeben, ich persönlich gehöre eher zu letzterer Sorte, da ich mit französischen Filmen ohnehin nicht viel anfangen kann, aber wer ein Faible für den Regisseur hat, wird mit diesem Film wahrscheinlich ganz zufrieden sein. Immerhin gibt es ein paar Nackedeis (wenngleich nicht so schöne wie in anderen Rollin-Filmen) und ein paar ganz nette Effektszenen (für 1977, versteht sich). Allesamt nichts Weltbewegendes, aber Eurohorror besitzt in manchen Kreisen ja eine ganz besondere Anziehungskraft, wie man auch immer wieder am Ausstoß amerikanischer DVDs merkt. (Peter Osteried)






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