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Conan der Barbar

(USA 1981)

Originaltitel: Conan The Barbarian
Alternativtitel:
Regie:
John Milius
Darsteller/Sprecher: Arnold Schwarzenegger, James Earl Jones, Sandahl Bergman, Gerry Lopez, Max von Sydow,
Genre: - Science Fiction/Fantasy


12.000 Jahre vor unserer Zeit zerstört Thulsa Doom den Stamm der Cimmerier und zwingt deren Kinder zu Zwangsarbeit. Als der kleine Conan durch die Arbeit groß und stark geworden ist, wird er zu einem gefürchteten Kämpfer in der Arena. Es gelingt ihm die Flucht in die Freiheit, er trifft eine Type und ´ne Frau und sie ziehen durch´s Land, Rachegedanken beseelen seinen Kopf...

Ein gut gemachter, aber denoch irgendwie öder Film, der streckenweise fast Stummfilmcharakter hat und teils auch leider viel zu langgezogen wirkt. Arnold S. ist natürlich ein Komiker der eigenen Art und wenn er nicht so dick wäre, könte er glatt als Grunger durchkommen. Was verwundert, ist das Mitwirken Oliver Stone´s am Drehbuch, der war doch sonst ziemlich gut? Aber um das Ganze nicht zu schlecht zu machen: Viele Aufnahmen sind schon recht eindrucksvoll und farbig, aber trotzdem ist irgendwie alles merkwürdig. Basiert auf den Groschenromanen von Robert E. Howard aus den 30er Jahren. (Haiko Herden)

Als Kind muß Conan mit ansehen, wie Thulsa Doom, Priester eines Schlangenkultes, sein Dorf zerstört und alle Erwachsenen umbringt, einschließlich seiner Eltern. Conan wird mit den anderen Kindern entführt und versklavt. In der jahrenlangen Sklaverei wächst der Junge zu einem starken Kämpfer heran, dessen Körper durch die harte Arbeit scheinbar aus Stahl zu bestehen scheint. Nach seiner Freilassung macht Conan sich auf, um Rache für den Tod seiner Eltern zu nehmen und findet auf dem Weg einige treue Gefährten, einen Magier, einen Kämpfer und eine amazonenhafte Diebin, in die er sich auch gleich verliebt...

„CONAN - DER BARBAR“ war der internationale Durchbruch für Arnold Schwarzenegger und Beginn einer kurzen Welle von ähnlich gearteten Barbarenfilmen. Dieses Original bleibt aber bei weitem der beste Beitrag. Die Story ist sehr einfach gestrickt und die Schauspieler mußten auch nicht zu viel Text lernen, vor allem Arnold gibt sich sehr wortkarg, wäre wohl auch zu lächerlich, wenn man den Film im englischen Original ansieht, und Conan lange Monologe mit österreichischem Akzent von sich gibt. Dennoch ist er die Idealbesetzung für die Rolle, wobei er später bewies, dass er auch richtig gut schauspielern kann. Auch die anderen Rollen sind mit der damals sehr ansehnlichen Sandahl Bergman, Gerry Lopez, James Earl Jones und Max von Sydow gut besetzt, so dass dieser große Abenteuerfilm im Stile der alten Monumentalschinken der 50er Jahre nicht langweilt. Da die Dialoge im Film doch etwas kurz kommen, ist der ganze Film mit Orchestermusik unterlegt, was manchmal doch etwas nervt, die tollen, teilweise recht blutigen Kampf- und Schlachtszenen entschädigen jedoch dafür allemal.

Die DVD hat ein sehr gutes, digital überarbeitetes Bild, dafür läßt der Ton manchmal etwas zu wünschen übrig. Ansehen kann man den Film in Deutsch oder auf Englisch mit deutschen Untertiteln, die man leider nicht ausblenden kann. Als Bonus gibt es leider nur ein paar Hintergrundinformationen und Biographien zu lesen, außerdem ein paar Trailer zu anderen Filmen, da wäre etwas mehr Material doch wünschenswert gewesen. Dafür ist der Film aber in der ungekürzten Originalversion auf der Scheibe. (Concorde DVD) (A.P.)

Conan war bekanntlich der erste Film aus einer ganzen Reihe von Barbarenfilmen, die aber das Original nie erreicht haben. Dabei hat gelang es den Machern meines Erachtens jedoch auch in eben diesem Original nicht, aus dem Film das herauszuholen, was man hätte herausholen können. Rein technisch - für die Sinne - ist "Conan" ein Fest: Kräftige Farbgebung, beinahe ehrfürchtige Kameraführung, bombastischer Soundtrack und nicht zuletzt das gelungene Casting der muskelbepackten Hauptdarsteller hauen den Zuschauer mit archaischer Gewalt um. Hinzu kommen die stimmigen, nicht unnötig komplizierten Religionsbilder und Slogans (wo dann auch deutlich wird, wo genau Oliver Stone seine Finger im Screenplay hatte, nämlich in den Dialogen), in denen es nur um die primitiven Tugenden der Stärke (z.B. des Gottes Crom) und der Macht (nämlich der des Stahls) geht.

Dennoch fehlen dem Film entscheidende Attribute: So wird man niemanden finden, der den Film als spannend bezeichnet. Humor wäre natürlich auch fehl am Platze. Emotionaler Tiefgang ist nur bescheiden, psychologischer Tiefgang überhaupt nicht gegeben. Man kann also alles in allem schlußfolgern, dass das gesamte Drumherum perfekt gelungen, der Film an sich aber einfach schlecht ist.

Eine mögliche Erklärung lässt sich aber schon im Ansatz wiederfinden: Conan ist eine Figur aus einem Groschenroman, aus einer fiktiven Welt. Diese Figur muss dem Zuschauer erst einmal vorgestellt werden, bevor sie ihre Abenteuer erleben kann. Warum also nicht den ganzen Film für eine Einführung nehmen, wenn die Groschenromane eh nur schwache Stories liefern und es das Genre des Barbarenfilms in Hollywood noch gar nicht gibt, so dass ein Defizit an brauchbaren Ideen für eine Story besteht? Diese Philosophie passt sich der im Film an: Kompliziertes Beiwerk ist unerwünscht. Was passiert, wenn man mit Gewalt versucht, eine halbwegs sinnvolle Story in ein solchen Urzeit-Epos zu packen, dessen Phänomen eigentlich sowieso nur aus dem Hauptdarsteller besteht, sieht man dann ja am verunglückten zweiten Teil "Conan the destroyer" oder an der Fernsehserie.

Ein weiteres Problem besteht natürlich darin, dass ein komplexerer, flotterer Handlungsablauf genau die Szenen verhindert hätten, die den Film so, wie er jetzt ist, eigentlich erst ansehnlich machen. Das sind eben gerade jene Sequenzen, in denen Arnold Schwarzenegger unter klassischer Brachialmusik entweder mit der Landschaft wetteifert, wer denn jetzt imposanter ist, oder in denen er unter selbiger Geräuschkulisse seinen nicht minder stärkeren, aber irgendwie doch ganz klar unterlegenen Gegner mit dem absolut größten Schwert ins Jenseits schickt, so dass das Blut aufs Kameraobjektiv spritzt. Dialoge würden die hier geschaffene Härte und Grausamkeit als typische Assoziation mit der Urzeit kaputt machen, es sei denn, sie beschränken sich auf: "Conan, was ist das schönste für einen Mann?"- "Zu kämpfen mit dem Feind, ihn zu verfolgen und zu vernichten und sich zu erfreuen an dem Geschrei der Weiber!".

Fazit: Wenn man das Gehirn abschaltet und sich einfach nur umhauen lassen will, macht der Film auch noch beim zehnten Mal Anschauen Spass. Voraussetzung sind ein großer Fernseher und dicke Boxen. (Bört)




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- Conan der Barbar (USA 1981)

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