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Sunshine

(England 2007)

Originaltitel: Sunshine
Alternativtitel:
Regie:
Danny Boyle
Darsteller/Sprecher: Cillian Murphy, Chris Evans, Michelle Yeoh, Rose Byrne, Cliff Curtis, Troy Garity, Hiroyuki Sanada, Mark Strong, Benedict Wong,
Genre: - Science Fiction/Fantasy




Die Sonne droht kurzfristig, also innerhalb der nächsten Jahrzehnte zu verlöschen, was das Ende der Menschheit auf der Erde bedeuten würde. Die Menschheit schickt deswegen das Raumschiff Icarus mit einer Nuklearbombe in Richtung Sonne, um so die Kernfusion im Gestirn wieder zu aktivieren. Die Icarus-Mission scheitert jedoch und gilt seit sieben Jahren als verschollen, als mit der Icarus 2 ein weiterer, letzter Versuch gestartet wird.

Als wie erwartet in der Nähe des Merkur die Verbindung zur Erde abbricht, fängt die Besatzung der Icarus 2 Funksignale des verschollenen Raumschiffs auf. Auch, wenn klar ist, dass dort niemand mehr leben kann, ändert man den Kurs, um die Bombe mitzunehmen und so die Erfolgsaussichten der Mission zu erhöhen. Die Menschen ahnen nicht, dass sie sich in eine unfassbare Gefahr begeben, die die ganze Mission in Frage stellt…

Im Großen und Ganzen mag ich die Filme von Danny Boyle, die ich kenne, auch, wenn ich „Trainspotting“ leicht überschätzt finde. „Lebe Lieber Ungewöhnlich“ gehört sogar zu meinen Lieblingsfilmen, „The Beach“ wird meist unterschätzt, dürfte aber eine der stärksten Leistungen von Leonardo Di Caprio sein. „28 Day Later“ hat ziemlich frischen Wind ins Genre des Zombiefilms gebracht und mit „Slumdog Millionär“ (den ich allerdings nicht gesehen habe) stieß Boyle schließlich in Oscar-Regionen vor. Da durfte man doch gespannt sein, was dabei heraus kommen würde, wenn sich dieser erfrischende Regisseur an seinen ersten großen Science Fiction-Film wagen würde.

Nun, es ist tatsächlich eine richtige Space Opera geworden, ein Effektspektakel, zumindest in der zweiten Hälfte und eine ziemlich überzeugende Besetzung gab es gleich noch dazu. Zwar nicht die ganz großen Namen, aber die hätten in diesem Ensemble-Film wahrscheinlich auch nur gestört, denn eine echte Hauptfigur gibt es hier nicht. Was dann auch der erste Kritikpunkt ist: der Zuschauer empfindet nichts für die Charaktere und baut keine emotionale Bindung zu ihnen auf. So erscheint es durchweg egal, was mit den Figuren geschieht, selbst ihren Tod nimmt der Zuschauer gelassen hin. Die Handlung, eine Mischung aus „2001 – Odyssee Im Weltraum“, „Event Horizon“ und „Armageddon“ bietet auch nicht gerade viel Neues. Aber während „2001 – Odyssee Im Weltraum“ bis heute absolut innovativ ist und als Ursprung der modernen Science Fiction gelten darf, „Event Horizon“ als Variante auf schön trashigen Spukhaus-Horror zumindest als Partyfilm viel hergibt und „Armageddon“ definitiv der Inbegriff des großen Hollywood-Popcorn-Kinos ist, kann sich „Sunshine“ nicht entscheiden und bleibt so unausgegoren, ja phasenweise richtig langweilig. Es sieht so aus, als wollte Boyle hier seinen eigenen „2001“ drehen, was vor allem zum Ende hin deutlich wird, wenn Stil und Optik über den Inhalt gestellt werden. Weitere Einflüsse für „Sunshine“ dürften Klassiker wie „Solaris“, „Lautlos Im Weltraum“, “Supernova“ (na gut, hier passt der Begriff Klassiker nicht) und „Dark Star“ gewesen sein, aber auch hier reicht der englische Regisseur nicht heran. Schade, ich hatte mir mehr erhofft, aber es fehlen einfach die Ideen und die Identifikationsfiguren. Nur tolle Bilder zaubern reicht einfach nicht aus. Eine neue Blütezeit für die gute alte Space Opera konnte „Sunshine“ dann auch tatsächlich nicht auslösen. Ein Sonntagnachmittag-Film, aber sicher kein zukünftiger Klassiker.

Die deutsche DVD von 20th Century Fox liefert den Film im Original-Kinoformat und natürlich in einwandfreier Bildqualität ab. Deutscher, Englischer und Spanischer Ton kann ausgewählt werden und in diesen Sprachen gibt es auch Untertitel. Am Sound ist natürlich bei einem so großen Film auch nichts auszusetzen.

Als Bonus stechen zwei Audiokommentare hervor, wobei Danny Boyle selbst durchaus sympathisch und kurzweilig rüberkommt. Dann gibt es noch ein paar „Entfernte Szenen“, die im Film dann auch tatsächlich nicht unbedingt vermisst werden, das Internet-Tagebuch zur Produktion und der Kinotrailer. Das auf dem Cover angekündigte „sensationelle“ alternative Ende ist dann bei weitem nicht so spektakulär, wie man gedacht hätte, aber klar, laut Trommeln gehört natürlich zum Marketing-Geschäft. Sehr interessant, auch, wenn es mit dem Hauptfilm nichts zu tun hat, sind zwei Kurzfilme. Als Science Fiction Fan darf man zugreifen, zumal die DVD inzwischen recht preiswert zu bekommen ist, die Erwartungen sollte man aber ein bisschen runterschrauben. (A.P.)


Die Erde liegt im Sterben, ist inzwischen über weite Strecken von Eis und Schnee bedeckt, denn die Sonne stirbt. Vor sieben Jahren schickte die Menschheit ein Raumschiff namens Icarus I zur Sonne, um diese mittels einer stellaren Bombe wieder neu zu entflammen. Doch das Schiff verschwand spurlos. Nun ist die Icarus II unterwegs, um die Sonne zu bombardieren, eine Mission ohne Wiederkehr. In der Nähe des Merkurs, dem sonnennächsten Planeten, gerät man in ein Funkloch, so wie es geplant war. Erstaunlicherweise empfängt man aber ein Funksignal von der Icarus I. Der Mannschaft ist klar, dass die Besatzung wahrscheinlich tot ist, und ihr ist auch klar, dass sie die Rettung der Menschheit nicht für eine Rettungsaktion auf´s Spiel setzen dürfen, doch sie beschließen, trotzdem eine Mission zur Icarus zu starten, um die Bombe mit an Bord zu nehmen, um die Wahrscheinlichkeit, die Sonne wieder neu zu entflammen, zu vergrößert. Das hätten sie besser nicht getan…

Danny Boyle versucht sich immer wieder in unterschiedlichen Genres, dieses Mal ist es ein Science Fiction Film. Es ist ein sehr ruhiges Werk, Boyle zündet kein Actionfeuerwerk á la „ARMAGEDDON“ ab, vielmehr bleibt es immer wieder gesittet und eher still. Das gibt dem Film einen sehr realistischen Touch, nichts wirkt überzogen. Auch die Charaktere sind realistisch, es gibt nicht die typischen Hollywood-Stereotypen, die ganze Crew bietet gute schauspielerische Arbeit, wobei besonders erfreulich ist, dass es im Grunde keine Hauptperson gibt, auch wenn eine von ihnen etwas bevorzugt wird. Es ist das Team, das hier zusammen arbeitet und die Geschichte erlebt und lenkt. Überhaupt wirkt der Film streckenweise erfreulich an „2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM“ oder auch an dessen Fortsetzung. Für das Auge wird hier auch viel geboten, die Spezialeffekte sind auf dem aktuellen Stand und sind höchst erfreulich. Der Film hat in der Presse gemischte Kritiken bekommen mit Tendenz zur negativen Beurteilung, doch das kann ich nicht nachvollziehen, „SUNSHINE“ ist vielleicht nicht das typische Hollywood-Programm, aber gerade das macht die Sache doch so interessant, der europäische Einfluss tut dem Film gut. Und überhaupt sind wir doch alle nur Sternenstaub. (Haiko Herden)




Alles von Danny Boyle in dieser Datenbank:

- Steve Jobs (USA 2015)
- Trance - Gefährliche Erinnerung (Großbritannien 2013)
- 127 Hours (Großbritannien 2010)
- Sunshine (England 2007)
- 28 Days Later (Niederlande / England / USA 2002)
- Beach, The (USA 2000)
- Lebe lieber ungewöhnlich (USA 1997)
- Kleine Morde unter Freunden (England 1994)
- Trainspotting ( )

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