//GOOGLE ANALYTICS // FACEBOOK

Impressum

-
ALLE FILME VON A-Z ...

GENRES
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
ACTION / ABENTEUER
THRILLER / KRIMI
KOMÖDIE
SCIENCE FICTION / FANTASY
HORROR / SPLATTER / MYSTERY
DRAMA
KINDER / JUGEND
MUSIK / MUSICAL
KRIEG
EROTIK
WESTERN
ANIMATION
DOKUMENTATION / KURZFILM
FERNSEHSERIEN
HÖRSPIELE / HÖRBÜCHER
BÜCHER
SOUNDTRACK

DIE 25 NEUESTEN KRITIKEN
- Eye in the Sky
(Großbritannien 2015)
- Conjuring 2
(USA 2016)
- Dallas - Staffel 3
(USA 2014)
- 10 Cloverfield Lane
(USA 2016)
- Robogeisha
(Japan 2009)
- Das Rätsel Der Unheimlichen Maske
(England 1962)
- Mutant - Das Grauen Im All
(USA 1982)
- Blade Runner 2049
(Großbritannien, Kanada USA 2017)
- Planet USA
(Österreich 2012)
- Ein ganzes halbes Jahr
(USA 2016)
- The Boy
(USA 2016)
- Southbound - Highway To Hell
(USA 2015)
- Law & Order:Special Victims Unit (Episodenführer Staffel 1)
(USA 1999)
- Escalation
(Italien 1968)
- Byzantium
(England, USA, Irland 2012)
- Gänsehaut
(USA 2015)
- Henry - Portrait Of A Serial Killer
(USA 1986)
- Boxenluder - Heiße Teufelchen
(Großbritannien 2003)
- Seance - Beschwörung des Teufels
(USA 2011)
- Eine schrecklich nette Familie - Staffel 4
(USA 1990)
- Angel of Death 2
(Deutschland, Dominikanische Republik, Frankreich, Italien 2007)
- Geister-Schocker – Episodenführer Folge 61-70 (Hörspielserie)
(BRD ab2016)
- H.G. Wells - Episodenführer Folge 1-10
(BRD ab2017)
- Junges Blut Für Dracula
(USA 1970)



Toten Augen Des Dr. Dracula, Die

(Italien 1966)

Originaltitel: Operazione Paura
Alternativtitel: Curse Of The Living Dead, The
Regie:
Mario Bava
Darsteller/Sprecher: Giacomo Rossi-Stuart, Erika Blanc, Fabienne Dali, Piero Lulli, Max Lawrence, Luciano Catenacci, Micaela Esdra, Franca Dominici, Giuseppe Addobbati, Mirella Pamphili, Valerio Valeri, Gianna Vivaldi,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery




Der Mediziner Paul Eswai reist in ein abgelegenes Dorf, um dort die Leiche einer angeblichen Selbstmörderin zu untersuchen. Schnell erfährt er, dass das Dorf verflucht ist und der Geist eines unter unglücklichen Umständen zu Tode gekommenen kleinen Mädchens jeden holt, der es sieht. Gemeinsam mit der jungen Monica geht Paul der Sache auf den Grund und stößt im Schloss der Baronesse Graps auf ein furchtbares Familiengeheimnis...

Die Story des Films ist weder besonders neu, noch aufregend. Wenn aber Altmeister Mario Bava sie verfilmt, wird raus ein absolutes Meisterwerk und ein echter Klassiker des gotischen Horrorfilms.

In düsteren, perfekt ausgeleuchteten Kulissen versuchen die Protagonisten dem Geheimnis des Dorfes auf die Spur zu kommen und torkeln dabei von einer Gefahr in die nächste. Dabei erzeugt Bava mit den klassischen, ja eigentlich klischeehaften Mitteln eine wahrhaft gruselige Atmosphäre. Viel Kunstnebel, vermoderte Gruften, eine ins scheinbare schwarze Nichts führende Wendeltreppe, Friedhöfe, verwinkelte Gassen, zuklappende Türen, aufklappende Fenster, Staub der Jahrhunderte, unheimliche Gemälde und riesige Spinnweben wirken hier aber nicht fehl am Platze und eigentlich fehlt nur noch das obligatorische Gewitter. Immer wieder lässt sich sehen, wie sehr Bavas Arbeit nachfolgende italienische Regisseure wie Fulci oder Argento beeinflusst hat. Vor allem bei Argento findet man die farblich intensive Ausleuchtung wieder und Fulci hat so manches Stilmittel von Bava eins zu eins übernommen. Dass Bava selbst aber auch nicht ohne Einflüsse gearbeitet hat zeigt sich beispielsweise an dem verwinkelten Dorf, das stark an die Stadt in „Das Kabinett des Doktor Caligari“ erinnert und auch das intensive Spiel mit Licht und Schatten scheint der Regisseur direkt aus den expressionistischen Filmen der 1920er Jahre übernommen zu haben, ergänzt durch die Möglichkeiten des Farbfilms. Verbinden tut Bava das mit einigen beinahe surrealistischen Szenen, die den Psychedelia-Boom Ende der 60er Jahre in Film und Musik schon ein wenig vorweg nehmen. Besonders interessant und gelungen ist die Szene, in der Paul auf der Suche nach Monica immer wieder durch das gleiche Zimmer läuft und sich dabei schließlich selbst verfolgt. Auch die Spiralform der Wendeltreppe wird kombiniert mit den kräftigen Farben ausgiebig für optische Effekte genutzt.

Die Besetzung des Films ist sehr gelungen, bekannt ist heute vor allem noch Erika Blanc als eine der großen B-Movie Queens. Bis weit in die 70er Jahre hinein hat sie in viele bekannten Genreproduktionen gespielt und taucht seit den frühen 90er Jahren immer mal wieder auch in aktuellen Produktionen auf und spielt ansonsten Theater.

Der damalige deutsche Titel „Die Toten Augen Des Dr. Dracula“ ist natürlich völlig hirnrissig und zielte nur darauf ab, vom Erfolg der englischen Hammer-Horror-Filme auch hier etwas mitzunehmen. Um den Titel zu erklären, tauchen am Ende des Films in der deutschen Synchro zwei völlig unzusammenhängende Sätze auf. Aber auch der verwendete Alternativtitel „The Curse Of The Living Dead“ macht wenig Sinn und vielleicht wollte man damit einen natürlich sinnfreien Bezug zu Romeros beliebtem Zombiefilm von 1969 herstellen.

„Operazione Paura“ ist nicht mehr und nicht weniger als ein lupenreiner Geister-Horror-Film, der ohne viel Blut und Schockeffekte, dafür aber mit einer großen Portion Atmosphäre und toller Optik daher kommt. Eine echte Perle des Genres und sicher einer von Bavas wichtigsten Filmen.

Die DVD unter dem Titel „The Curse Of The Living Dead“ hat das Label KSM (weder auf dem Cover, noch auf der DVD vermerkt, dafür aber im Intro der Scheibe) offenbar von Laser Paradise lizenziert und verschleudert sie billig. Dementsprechend ist auch die Aufmachung. Das Coverartwork ist eher mittelmäßig und wohl selbst gebastelt. Hier hätte man auf ein originales Plakatmotiv zurückgreifen sollen. Die Bildqualität ist eigentlich ganz okay, das Bildformat beträgt 1:1,85 (laut Cover) und ist nicht anamorph abgetastet. Als Sprache gibt es lediglich deutschen Monoton, der bei den Dialogen doch schon ziemlich schnarrt. Weitere Sprachen oder gar Untertitel gibt es keine. Witzigerweise ist auf dem Cover beim Ton „Deutsch Mono“ angegeben, auf der DVD selber jedoch „Dolby Digital“. Bonusmaterial gibt es keines. Für maximal 5 Euro kann man die DVD mitnehmen.

Leider ist auch die Veröffentlichung von Anolis/E-M-S unter dem Titel „Die Toten Augen Des Dr. Dracula“ qualitativ nicht besser, dafür gibt es aber ein schöneres Cover und recht interessantes Bonusmaterial. (A.P.)

Ende des 19. Jahrhunderts. Der Gerichtsmediziner Dr. Paul Eswai wird von Inspektor Kroger in ein kleines Dorf gerufen, da er hier eine Autopsie an einer Leiche durchführen soll. Angeblich soll die junge Damen Selbstmord begangen haben. Als nur kurz darauf die Medizinstudentin Monica auftaucht, untersuchen sie und der Doktor den Fall, denn es sind bereits zwölf Personen auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen und immer wieder sah es nach Selbstmord aus. Allen Opfern erschien vor ihren Ableben eine geisterhafte Erscheinung, genau genommen ein kleines Mädchen mit einem Ball. Unterdessen kommt es zu weiteren Todesfällen und Monica bekommt seltsame Albträume. Recherchen führen in das Schloss der Barnesse Graps. Ist das Mädchen die tödlich verunglückte Tochter?

„OPERAZIONE PAURA“, so der Originaltitel des Filmes, gilt unter Kennern als der beste Film des Regisseurs Mario Bava. Alleine schon die Optik des Filmes ist hammermäßig, und das Wort „Hammer“ habe ich hier bewusst gewählt, denn Bava schafft es, eine düstere Gotik-Atmosphäre einzufangen, düster, aber trotzdem sehr farbenfroh, sehr kontrastreich eben, so wie es die legendären Hammer-Studios so unvergleichlich inszenieren konnten. So wunderbar künstlich. Aber Bava hat hier noch einiges mehr drauf, denn zu dieser tollen Optik schafft Bava noch durch eine extrem gruselige Geschichte und einigen ausgeklügelt-eingesetzten Sounds. Das ist wahrscheinlich einer der perfektesten klassischen Horrorfilme, die je gedreht wurden. Allerdings ist der deutsche Titel „DIE TOTEN AUGEN DES DR. DRACULA“ total bescheuert, weil er nichts mit dem Film zu tun hat.

Die deutsche DVD von KSM/Laser Paradise präsentiert den Film in Deutsch Mono sowie im Bildformat 1:1.85 unter dem Namen „THE CURSE OF THE LIVING DEAD“. Extras gibt es keine. (Haiko Herden)



Seiten-Aufrufe seit 26.07.2014: 128


Alles von Mario Bava in dieser Datenbank:

- Wild Dogs (Italien 1974)
- Teuflische, Der (Italien / Spanien / BRD 1972)
- Baron Blood (Italien, Deutschland 1972)
- Im Blutrausch des Satans (Italien 1971)
- Hatchet For The Honeymoon (Italien / Spanien 1970)
- Toten Augen Des Dr. Dracula, Die (Italien 1966)
- Eine handvoll blanker Messer (Italien 1966)
- Nebraska Jim (Italien, Spanien 1966)
- Blutige Seide (Italien 1964)
- Drei Gesichter der Furcht, Die (Italien / Frankreich 1963)
- Dämon und die Jungfrau, Der (Italien / Frankreich 1963)
- Dämon Und Die Jungfrau, Der (Italien, Frankreich 1963)
- Vampire gegen Herakles (Italien 1961)
- Aladdin - Abenteuer in der Wüste (Frankreich, Italien 1961)
- Fahrten des Odysseus, Die (Italien 1955)

SUCHE

SUCHERGEBNISSE