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Der Überfall der teuflischen Bestien

(Kanada 1977)

Originaltitel: Rabid
Alternativtitel: Rabid - Der brüllende Tod
Regie:
David Cronenberg
Darsteller/Sprecher: Marilyn Chambers, Frank Moore, Joe Silver, Susan Roman,
Genre: - Horror/Splatter/Mystery


Rose erleidet einen sehr schlimmen Unfall auf dem Motorrad. Sie überlebt schwerverletzt in einem Krankenhaus, ist aber noch besinnungslos. Um das völlig entstellte Gesicht zu retten, operiert ein Mediziner sie heimlich auf eine von ihm neu entwickelte, aber ungeprobte Art. Er entnimmt ihr Haut aus dem Unterschenkel, neutralisiert sie und pflanzt sie ins Gesicht ein. Alles scheint gut zu gehen und Rose, inzwischen wieder erwacht, ist zufrieden. Es stellt sich allerdings heraus, dass die Haut während der Neutralisationsphase Zellen mutiert sind und diese machen sie aggressiv. Sie beginnt einen unbändigen Durst nach Blut zu bekommen und sie holt sich ein paar Opfer. Diesen saugt sie mit einem Stachel, der ihr unter der Achselhöhle gewachsen st, das Blut aus. Diese Opfer werden selbst zu solch Wahnsinnigen Blutsaugern, die untot und gierig durch die Gegend wandeln, um den Durst zu stillen. Einer nach dem anderen wird von diesem Virus betroffen und die Seuche breitet sich aus...

Eines der frühen Werke von David Cronenberg, der schon seit langem zu meinen Lieblingsregisseuren gehört. Dieser Film ist, wie die meisten Filme aus dieser Zeit, sehr schmuddelig. Die Farben sind blaß, die Stimmung und die Atmosphäre düster. Sehr schön, wie er mit relativ einfachen Mitteln so etwas erreichen kann und uns so eine komplette Stadt während einer Massenpanik darstellt. Wie alle Filme von Cronenberg ist auch „RABID“ sehr intelligent aufgebaut, hat unterschwellige sexuelle Ausstrahlung (was vielleicht an Marylin Chambers liegt, die man als Porno-Queen kennt) sowie auch politische und sozialkritische Aussagen. Für die Gorehounds gibt es auch ein paar Szenen zu sehen, doch wie immer bei Cronenberg sind diese nicht selbstzweckhaft in Szenen gesetzt, sondern storyfreundlich eklig. Fazit: „RABID“ ist ein echtes Meisterwerk. Wie eigentlich fast alle Filme des Regisseurs. Und hat es jemand bemerkt: Ivan Reitman hat diesen Film produziert!

Die deutsche DVD von Splendid präsentiert den Film ungeschnitten in Deutsch (Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 1.0) sowie im Bildformat 1:1.78 (16:9). Als Extras gibt es Filmographien. (Haiko Herden)

Bei einem schweren Motoradunfall wird die junge und gutaussehende Rose schwer verletzt. Sie kann durch eine neuartige Hauttransplantation jedoch gerettet werden. Kurz vor ihrer Genesung kommt es zur Ausbreitung einer seltsamen Seuche, die durch Leute übertragen wird, die mit Rose in Berührung kamen und sich auf unerklärliche Weise leicht verletzten. Leider verwandeln sich diese Menschen in schleimsabbernde Wahnsinnige mit großem Blutdurst und so vergrößert sich die Gruppe der Infizierten. Immer mehr Menschen sind betroffen, es kommt zum Chaos, der Ausnahmezustand wird verhängt.

Dieses frühe Cronenberg Werk wirkt wie eine Mischung aus Zombiefilm und Gesellschaftskritik. So werden aktuelle Themen wie z.B. Schönheitswahn, rücksichtsloser Forschungstrieb und gewalttätiges Eingreifen des Staates schon hier thematisiert. Das machte mir den recht alten Film symphatisch, gleichzeitig geht es oft ziemlich blutig, jedoch nie vordergründig gewalttätig zu. So sind alle Goreszenen absolut nicht selbstzweckhaft und deswegen auch oft eher angedeutet. Das düstere Ende ist ja typisch für Cronenberg. Außerdem deutet sich in diesem Film schon sein späteres Werk "DIE BRUT" in einigen Feinheiten an. Für Horrorfans mit Hirn ist dieser Film, der ja schon etwas seltener geworden ist, absolut zu empfehlen. (D.V.)

Die junge Rose und ihr Freund werden nach einem Motorradunfall in die Klinik von Doktor Keloid eingeliefert. Während er mit einem Hand- und Schlüsselbeinbruch davon kommt, muss bei Rose in einer Notoperation Haut aus dem Schenkel auf die Brust verpflanzt werden. Hierbei kommt ein neues Verfahren zur Anwendung, das noch nicht ausreichend getestet wurde. Nach einem Monat wacht Rose aus dem Koma auf und spürt einen unbändigen Appetit auf menschliches Blut. Unter ihrer Achsel ist ein neues, stachelartiges Organ gewachsen, mit dem sie wahllos Menschen anfällt und mit einem tollwutähnlichen Virus infiziert. Diese Menschen verbreiten die Krankheit dann epedemieartig weiter. Während im Krankenhaus schnell das Chaos ausbricht, flieht Rose und auf dem Weg nach Montreal zu ihrer besten Freundin hinterlässt sie eine Blutspur, die dazu führt, dass schließlich der Ausnahmezustand verhängt wird und die Infizierten gnadenlos von den Armee erschossen und in Müllwagen abtransportiert werden...

„Rabid war nach „Shivers“ David Cronenberg´s zweiter größerer Erfolgsfilm und ebnete den Weg zu Meisterwerken wie „Scanners“, „Die Brut“ und „Videodrome“, bevor er mit Filmen wie „Dead Zone“, „Die Fliege“, „Dead Ringers“, „Naked Lunch“, Crash“ und „Existenz“ bis heute zu einem der innovativsten Regisseure überhaupt wurde. „Rabid“ lässt diese Genialität und Innovation zwar schon ahnen, ist aber letztendlich nicht viel mehr, als ein lupenreiner Horrorfilm mit einer ziemlich straighten Story und Einflüssen vom Vampirfilm bis hin zum Zombiefilm. Auch Cronenberg´s Lieblingsthema Technik/Wissenschaft, die sich gegen den Menschen wendet, verbunden mit sexueller Symbolik ist hier schon vorhanden. Ohne allzu heftige Splattereffekte schaffte der Regisseur hier einen relativ harten und immer gnadenlos ernsten Film ohne jeden Humor, der hier auch nur gestört hätte. Vergleiche mit der apokalyptischen Stimmung in Romero´s „Dawn Of The Dead“ aus ungefähr der gleichen Zeit sind nicht ganz von der Hand zu weisen, wobei Romero aber tatsächlich einige Schritte weiter gegangen ist. Unlogische Drehbuchideen, wie die, dass nach einer Hauttransplantation in der Achselhöhle von Rose ein penisartiges Organ wächst, das sich aus einer vaginaartigen Öffnung herausschiebt und den Leuten das Blut aussaugt und dabei auch noch ein Zombievirus überträgt, muss man mal großzügig übersehen, schließlich handelt es sich um einen Horrorfilm, bei dem nicht alles erklärt werden braucht. Cronenberg-Fans müssen dieses Frühwerk zweifellos haben, aber auch Leute, denen der Regisseur sonst zu verzwickt ist, die aber einen guten Horrorfilm mögen können hier zugreifen. Mit Marilyn Chambers hat der Film eine gute Hauptdarstellerin, die ursprünglich aus der Pornobranche kommt. Im Gegensatz zu heute (Gina Wild, Tracy Lords etc.) war dieser Genrewechsel vom Pornofilm zum „richtigen“ Film damals sicher noch nicht alltäglich und dürfte für einiges Aufsehen gesorgt haben.

Splendid Entertainment bringt „Rabid“ erstmals in Deutschland auf DVD heraus. Die Fassung ist wohl ungeschnitten und im Bildformat 1:1,78, was allerdings leider nicht ganz dem Originalformat entspricht, wie man im Abspann deutlich sehen kann. Die Bildqualität ist nicht überragend, aber, wenn man das Alter des Filmes bedenkt, völlig okay, auch am Ton gibt es nichts auszusetzen. Leider gibt es zur Auswahl nur den deutschen Ton, da wäre der englische Originalton schon noch wünschenswert gewesen. Als „Extras“ gibt es lediglich zwei Texttafeln mit einigen rudimentären Infos über David Cronenberg und zwei Tafeln mit einer Nennung seiner bisherigen Regiearbeiten, die allerdings seine ganzen TV-Arbeiten außen vor lässt. Dafür ist das Cover recht gelungen und das Wichtigste ist sowieso, dass dieser Film endlich erhältlich ist, deshalb kann es nur eine Empfehlung geben: kaufen! (A.P.)




Alles von David Cronenberg in dieser Datenbank:

- Maps to the Stars (Deutschland, Frankreich, Kanada, USA 2014)
- Cosmopolis (Frankreich, Italien, Kanada, Portugal 2012)
- A History Of Violence (USA 2005)
- Jason X (USA 2002)
- Spider (USA 2002)
- American Nightmare, The - Der amerikanische Albtraum (England, USA 2000)
- Resurrection - Die Auferstehung (USA / Kanada 1999)
- Existenz (USA 1999)
- Crash (USA 1996)
- Blood And Donuts (Kanada 1995)
- M. Butterfly (USA 1993)
- Naked Lunch (Kanada / Japan / England 1991)
- Cabal - Die Brut der Nacht (USA 1990)
- Unzertrennlichen, Die - Dead Ringers (Kanada, USA 1988)
- Fliege, Die (USA 1986)
- Dead Zone, The - Das Attentat (USA 1983)
- Videodrome (USA / Kanada 1983)
- Brut, Die (Kanada 1979)
- Überfall der teuflischen Bestien, Der (Kanada 1977)
- Parasiten-Mörder (Kanada 1974)

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